3 Fragen an ... Gerd Lehmann
6/02/20

3 Fragen an... Vertriebsleiter Gerd Lehmann

Autor: Nina Buchheister

Mit fast 20 Dienstjahren gehört Gerd Lehmann zu den „Dinosauriern“ bei Cideon. Im Kurzinterview erzählt der Vertriebsleiter für Autodesk-Lösungen, was ihn an seinem Job begeistert und mit wem er gerne für einen Tag den Arbeitsplatz tauschen würde.

Wie sieht ein perfekter Arbeitstag für Sie aus?

Gerd Lehmann: Ein Arbeitstag startet in meinem Fall nicht zwingend in einer der Niederlassungen von Cideon, sondern durchaus auch mal bei einem Kunden oder Interessenten. Damit er wirklich perfekt werden kann, ist mir eine ehrliche und grundsätzlich positive Gesprächsatmosphäre sehr wichtig.

An Beratungsgesprächen – meist gemeinsam mit einem Sales-Kollegen – schätze ich zum einen die Inhalte, über die wir sprechen. Bei Themen wie CAD, Produktdatenmanagement, Simulation oder Fertigung befinden wir uns technisch auf einem sehr hohen Niveau, und es macht Spaß, sich hierzu auszutauschen. Wirklich spannend wird es dann aber durch die bei jedem Kunden einzigartigen Anforderungen an unsere Dienstleistungen. Wichtig ist, dass man am Abend beim Zähneputzen in den Spiegel schauen und sich sagen kann: „Es war ein guter Tag!“

 

Gerd_LehmannWelche Innovation hat Sie in den letzten Jahren am meisten überzeugt – und warum?

Innovation steht für „Neuerung“ oder „Erneuerung“. Beim Stichwort Neuerung fallen mir spontan die Themen Generative Design und Additive Fertigung, also 3D-Druck, ein. Generative Design ist ein Prozess, bei dem unterschiedliche Entwurfs- oder Konstruktionsvarianten in der Cloud erkundet werden. Dabei formulieren Designer, Entwickler oder Ingenieure zunächst das gestalterische Ziel und geben dieses zusammen mit einer Reihe verschiedenster Parameter in die Software ein. Das kann die Leistung sein, aber auch räumliche Gegebenheiten, Material, das Fertigungsverfahren oder Kostenziele. Die Software rechnet nun durch die Kombination der Eingabeparameter sämtliche mögliche Lösungen durch. Sie generiert in kürzester Zeit eine Reihe von Entwurfsalternativen für ein Bauteil. Mit modernen Fertigungsverfahren wie additiver Fertigung, also dem 3D-Druck, oder auch subtraktiver Fertigung, also dem „Abtragen“ von Material, kann das Bauteil dann hergestellt werden.

Bei „Erneuerung“ komme ich auf das Smartphone, das für viele Menschen inzwischen zum Standard-Kommunikationsmittel geworden ist. Mich begeistert hier besonders die Kamerafunktion, die gerade bei neuen Smartphones professionellen Fotoapparaten in so gut wie nichts nachsteht. Als Nutzer einer „schweren“ Spiegelreflexkamera habe ich hier eine leistungsfähige Alternative „für die Hosentasche“.

 

Mit welcher berühmten Persönlichkeit würden Sie gerne einen Tag den Platz tauschen?

Definitiv mit Jannik Kohlbacher, Handballspieler in der deutschen Nationalmannschaft. Beim Handball begeistern mich die Motivation im Team, der Respekt vor dem Gegner und dem Schiedsgericht und tatsächlich auch die Fairness in diesem eher „harten“ Sport.

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