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28/01/21

Wettbewerbsfähigkeit und digitale Transformation: Klares Ja zu Kooperation!

Autor: Annika Thomas Lesezeit: Minute Minuten

Industrien wie der Maschinen- und Anlagenbau haben die Notwendigkeit von Kooperationen erkannt. Vor allem gegenüber Kollaborationen entlang der Wertschöpfungskette herrscht
Aufgeschlossenheit.

Volker Schnittler VDMAVorbei sind die Zeiten, in denen ein Maschinenpark ein reines Sammelsurium diverser Anlagen war. Mit Blick auf Automatisierung und Industrie 4.0 stellt die digitalisierte, herstellerunabhängige Vernetzung sämtlicher Wertschöpfungsschritte einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar. Für das White Paper „Wettbewerbsvorteile dank Automatisierung“ sprach Redakteurin Sonja Koesling dazu mit Volker Schnittler (Foto) vom VDMA.

Digitale Brücken für durchgängige Supply Chains schlagen

„Waren wir früher analog unterwegs, gibt es heute kaum noch eine Maschine, die ohne Software auskommt“, sagt Schnittler. „Das ist ein evolutionärer Prozess, der sich aktuell auf die Vernetzung von Komponenten konzentriert und in der Schaffung digitaler Plattformen manifestiert.“ Das Ziel ist es, eine Brücke zu schlagen: zwischen der Produktion und den Planungswerkzeugen – sowohl in Richtung der Supply Chain der Lieferanten als auch in Richtung der Supply Chain der Kunden.

„Als Kunde habe ich in der Regel keinen sortenreinen Maschinenpark, sondern habe die Maschinen diverser Anbieter in Betrieb“, führt Schnittler aus. Nichtsdestotrotz möchten diese Kunden einen durchgängigen Nutzen aus komplexen Anlagenzusammenhängen ziehen – über alle Komponentenhersteller hinweg. „Entscheide ich mich, digitale Plattformen zu nutzen, möchte ich nicht auf einem halben Dutzend digitaler Angebote herumturnen, um meinem Tagesgeschäft nachzugehen. Stattdessen möchte ich exakt eine bedienen, die mir alles bietet“, so Schnittler.

Unternehmensübergreifende Kollaborationen und Partnerschaften sind im Trend

Aus diesem Grund ist Kollaboration zwischen den Anbietern gefragt. Noch vor wenigen Jahren war ein unternehmensübergreifendes Zusammenarbeiten nahezu undenkbar. „Doch die Neigung, alles auf eigene Faust machen zu wollen, ist rückläufig und weicht zunehmend auf“, berichtet Schnittler. So sehen nur drei von zehn Maschinen- und Anlagenbauer eine Erfolgsaussicht für einen eigenen Plattformansatz.

Kooperation Grafik77 Prozent der durch den VDMA und McKinsey befragten Unternehmen sehen in Kooperation mit anderen hohe Aussichten auf Erfolg. Quelle: Kundenzentrierung als Chance für den digitalen Durchbruch

Eplan Partner Network treibt mit Entwicklung gemeinschaftlicher Integrationslösungen digitale Transformation voran

Auch Eplan intensiviert die Zusammenarbeit mit Partnern unterschiedlicher Branchen, Größen und Geschäftsbereiche. Durch die gemeinsame Entwicklung integrierter Lösungen werden Kunden dabei unterstützt, ihre digitale Transformation effizient voranzutreiben. Dafür wurde Anfang 2021 das Eplan Partner Network ins Leben gerufen, das laufend um neue Mitglieder erweitert wird. Globale Key-Player der Automatisierung wie beispielsweise Bosch Rexroth, B&R, Endress+Hauser, Festo, ifm electronic, Mitsubishi Electric, Phoenix Contact, Pilz Rittal und Rockwell Automation sind bereits zu Beginn der Initiative vertreten. Auch Software-Partner – beispielsweise configit, Contact Software, encoway, Gain, ISD, ISG, keytech, machineering, PROCAD, Quanos und SAE – sind Teil des neuen Netzwerks.

Weitere Informationen rund um das Eplan Partner Network finden Sie auf www.eplan.de/partner.

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