Mit dem Digitalen Zwilling lässt sich der Schaltanlagenbau weitgehend automatisieren.
27/05/21

Lesetipp: Kulturwandel im Schaltschrankbau

Autor: Birgit Hagelschuer Lesezeit: Minute Minuten

Der Weg zum digitalen Zwilling scheint auch heute noch Unternehmen zu schwierig, der Sprung unüberwindlich weit. Doch die Vorteile von Digitalisierung, Standardisierung und Automatisierung im Schaltanlagenbau liegen auf der Hand.

Kann man den digitalen Zwilling von Elektroanlagen auch in kleinen Schritten erreichen? Die Frage stellt Ing. Peter Kemptner vom österreichischen Magazin x-technik an Eplan und Rittal. Beide Schwesterunternehmen haben sich seit geraumer Zeit der "Integrierten Wertschöpfungskette" verschrieben und sind überzeugt: Die Entwicklung und der Bau von Schaltanlagen lassen sich auch in kleinen Schritten aufbauen. Jeder einzelne davon kann Zeit und Kosten sparen, Fehler vermeiden und die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig steigern. Schließlich liegen die Vorteile von Digitalisierung, Standardisierung und Automatisierung auf der Hand.

Eplan und Rittal haben dazu eine Vielzahl an Produkten entwickelt, mit denen sich sämtliche Prozesse auf Basis einheitlicher Daten digital verketten lassen. Das ermöglicht eine weitgehende Automatisierung sowohl der Konstruktion als auch der Fertigung von Schaltanlagen.

Der digitale Zwilling braucht mehr und bessere Daten

Allerdings stellen sich dem Aufbau der digitalen Wertschöpfungskette immer wieder Hürden in den Weg. Zu diesen gehört z. B. die Notwendigkeit, zunächst in eine Verbesserung von Reichhaltigkeit und Qualität der vorhandenen Daten zu investieren. In den durch hohen Termindruck und knappe personelle Ressourcen ohnedies chronisch überlasteten Fachabteilungen führt jede Mehrbelastung zu Widerstand. Auch die oft als abschreckend empfundene Größe der Umstellungsaufgabe wird zur Hürde, wenn nur ein idealistisches Endziel gesehen wird und keine Zwischenschritte erkennbar sind.

Mit passender Beratung lassen sich Hürden überwinden

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Mit ihrem gemeinsamen Know-how können Eplan und Rittal Unternehmen durch individuelle, zielgerichtete Beratung helfen, Hürden zu überwinden. "So können diese die Digitalisierungsaufgabe in kleine, handhabbare Schritte unterteilen, die Quick Wins versprechen", erklärt Reinhard Fürlinger, 
Senior Key Account- und Business Development Management bei Rittal Österreich.

 

 

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Robert Erasmus, Technical Business Manager AT/SEMEA bei Eplan, ergänzt: „Wichtig ist, dass die Geschäftsführung hinter dem Digitalisierungsvorhaben steht, denn an vielen Stellen wird es erforderlich sein, organisatorische Voraussetzungen zu schaffen.“

 

Tipps der Experten

Um also in kleinen Schritten zu einem Mehr an Digitalisierung zu gelangen, geben Fürlinger und Erasmus konkrete Tipps in diesen Themenbereichen:

  • Verhandene Strukturen nutzen
  • Engineering standardisieren
  • Fertigung einbeziehen
  • Softwareunterstützte Verkabelung
  • Methodenwechsel in der Drahtkonfektionierung
  • CAM auch im Schaltschrankbau

Den kompletten Bericht - erschienen in der X-Technik Automation - lesen Sie hier.

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